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Der Blog für Mütter

Hilfreiche “Erste-Hilfe-Tipps” in Notsituationen, wie du dich besser verstehen kannst und wie du mit deinen Gefühlen umgehen lernst. Das und vieles mehr erwartet dich in meinem Blog.

Keimgedanke Cube Portät von Viola Cube

Du lernst, mit Zweifeln und Schuldgefühlen umzugehen, innere Stärke zu entwickeln und deinen ganz eigenen Weg als Frau und Mutter zu gestalten.

Keimgedanke Cube Portät von Viola Cube

Die Frau, die du warst, und die Mutter, die du geworden bist – warum Akzeptanz so wichtig ist

2. Juni
2 Min. Lesezeit

Am Anfang bist du so sehr mit deinem Kind beschäftigt und damit, in deiner neuen Rolle anzukommen, dass du oft gar nicht bemerkst, wie sehr du selbst dich veränderst.


Du bist mittendrin im Identitätswandel, ohne es wirklich zu merken.


Es ist ein stetiger Prozess.

Du veränderst dich Tag für Tag, während dein Fokus auf deinem Kind liegt.

Egal, wie anstrengend es manchmal ist,du gibst alles.

Du siehst, wie dein Kind wächst, sich entwickelt und jeden Tag ein Stück mehr zu einer eigenen Persönlichkeit wird.


Ihr sammelt gemeinsam Erinnerungen. Ihr erlebt erste Male, kleine und große Meilensteine. Und während du dabei zusiehst, wie dein Kind größer wird, verändert sich auch etwas in dir.


Ganz langsam.


Fast unbemerkt.


Und dann gibt es diese Momente, in denen deine Gedanken zurückwandern.


Zu deinem Leben vor dem Kind.

Zu den Träumen, die du hattest.

Zu den Dingen, die du gerne gemacht hast.


Vielleicht merkst du irgendwann, dass du noch an deinem alten Ich festhältst.

Gleichzeitig spürst du aber auch, dass vieles von dieser alten Identität nicht mehr da ist.

Und genau das kann erschreckend sein.

Plötzlich realisierst du, dass du dich selbst gar nicht mehr richtig kennst.


Wer bist du heute?

Was macht dich aus?

Was möchtest du eigentlich?


Diese Fragen können Angst machen.

Sie können verunsichern und das Gefühl auslösen, sich selbst verloren zu haben.

Doch genau hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren.

Denn das, was du erlebst, ist vollkommen normal.

Mit dem Mutterwerden verschieben sich Prioritäten.

Werte verändern sich.

Bedürfnisse verändern sich.


Ein Teil deiner alten Identität bleibt bestehen, gleichzeitig entstehen neue Persönlichkeitsanteile.

Und diese beiden Seiten müssen erst einmal miteinander verbunden werden.

Das braucht Zeit.

Es bedeutet auch, dass du einen Teil deines alten Ichs loslassen musst.

Weil du dich weiterentwickelt hast.


Akzeptanz bedeutet nicht, alles gut finden zu müssen.

Akzeptanz bedeutet anzuerkennen, dass du dich auf deinem Weg von der Frau zur Mutter verändert hast.

Dass du gewachsen bist.

Dass neue Seiten in dir entstanden sind.

Und, dass diese Veränderung weder falsch noch bedrohlich ist.


Vielleicht trauerst du manchmal um Teile deines alten Lebens. Auch das ist in Ordnung.

Du darfst dein Kind lieben und gleichzeitig vermissen, wer du einmal warst.

Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus.


Sei offen für das, was noch kommt.

Denn oft entstehen aus diesem Prozess neue Möglichkeiten.


Neue Stärken.

Neue Träume.

Neue Perspektiven.


Manchmal wirst du erstaunt darüber sein, wie sehr du gewachsen bist.

Vielleicht stellst du fest, dass du heute mutiger bist als früher. Dass du für dich einstehst. Dass du Dinge tust, die du dir vor einigen Jahren niemals zugetraut hättest.

Die Frau, die du warst, und die Mutter, die du geworden bist, müssen keine Gegensätze sein.

Sie dürfen gemeinsam existieren.

Und genau dort beginnt Wachstum.

Genau dort beginnt Veränderung.

Und genau dort beginnt Akzeptanz.


 
 
 

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Keimgedanke Cube Portät von Viola Cube
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